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Was erwartet Sie in unseren Foren am Mittwoch?

Mittwoch 5.10.2022
9:30 - 18:00
Dorint Hotel Sanssouci, Potsdam

Säule 1 - Pflege vor Ort

Forum 1: „Pflege vor Ort“ gemeinsam gestalten

Ziel des 2021 gestarteten Förderprogramms „Pflege vor Ort“ ist die Gestaltung alterns- und pflegegerechter Sozialräume. In dem Forum soll anhand von ersten Erkenntnissen aus der Praxis über Gestaltungsmöglichkeiten und Erfolgsfaktoren aber auch über noch bestehende Hemmnisse bei der Umsetzung in den Kommunen diskutiert werden. Die Zusammenarbeit von Landkreisen mit Ämtern und Gemeinden bzw. Verbandsgemeinden ist dabei ein wichtiger Aspekt, der ebenfalls betrachtet wird.
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Referent:innen

  • Herr Klatt – Bürgermeister der Gemeinde Nordwestuckermark
  • Herr Holbe – Geschäftsführer der ländlichen Arbeitsförderung Prenzlau e.V. (LAFP e.V.)
  • Frau Amlang – Projektmanagement und Projektleitung „Pflege vor Ort“ der LAFP e.V.
  • Frau Gorns – Mitarbeiterin im Projekt „Pflege vor Ort“ - Koordinierungsstelle WohlFühlVermittlung der Gemeinden Nordwestuckermark, Uckerland sowie der Ämter Gramzow und Brüssow
  • Frau Engel – Mitarbeiterin Landkreis Uckermark (angefragt)

Säule 2 - Ausbau der Pflegeberatung

Forum 2.1 - Projektvorstellung: Wohnraumberatung im Pflegestützpunkt Elbe-Elster

Das Beratungsangebot des Pflegestützpunktes Elbe-Elster wurde mit dem Angebot der Wohnraumberatung erweitert und komplettiert. Die Finanzierung erfolgt aus Fördermitteln des „Paktes für Pflege“. Die Wohnraumberatung unterstützt Ratsuchende dabei, ihr Wohnumfeld barrierefrei unter Berücksichtigung ihrer individuellen Bedürfnisse anzupassen.
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Referentinnen

Sabine Gabriel war von 2019 bis 2021 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kooperationsprojekt der BTU Cottbus-Senftenberg mit den Landkreisen Elbe-Elster und Nordsachsen zur Etablierung eines regelfinanzierten Versorgungsangebotes zur Wohnberatung tätig. Seit November 2021 arbeitet sie im Pflegestützpunkt des Landkreises Elbe-Elster als Wohnberaterin.

Anne-Marie Gundermann ist seit 2013 Leiterin der Stabsstelle Sozialplanung und Daseinsvorsorge im Landkreis Elbe-Elster. In ihrer Verantwortung sind der Aufbau und die Weiterentwicklung des Pflegestützpunktes, diverse Beratungsangebote und Netzwerkstrukturen.

Forum 2.2: Rechtsberatung im Bereich Heim- und Pflegerecht zur Unterstützung der Pflegestützpunkte im Land Brandenburg“

Das Land Brandenburg ist flächendeckend mit Beratungsstrukturen in Form von Pflegestützpunkten und Nebenstellen an 42 Orten ausgestattet. Diese Pflegestützpunkte und Nebenstellen werden von Pflege- und Sozialberater*innen betreut. Im Rahmen des Modellprojekts „Rechtsberatung im Bereich Heim- und Pflegerecht zur Unterstützung der Pflegestützpunkte im Land Brandenburg“ werden diese Berater*innen der Stützpunkte von der juristischen Beratung des BIVA-Pflegeschutzbunds als „Back-Office“ unterstützt, um die Betreuung der Ratsuchenden in rechtlicher Hinsicht zu komplettieren. Ziel des Modellprojektes ist es, die Berater*innen der Stützpunkte vor Ort in die Lage zu versetzen, ihre Beratungstätigkeit auch dann fortzusetzen, wenn es zu pflegerechtlichen Fragestellungen kommt, die (bisher) nicht unmittelbar beantwortet werden konnten. Dadurch soll eine Beratung „aus einer Hand“ erfolgen können, die eine Verweisung an andere Stellen vermeidet.
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Referentin: Ulrike Kempchen

Ulrike Kempchen ist Rechtsanwältin und arbeitet seit 2010 beim BIVA-Pflegeschutzbund. Seit 2014 leitet sie dort die Rechtsabteilung. Daneben ist Ulrike Kempchen Autorin und Verfasserin von Ratgebern und Kommentaren zum Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz sowie SGB XI.

Der BIVA-Pflegeschutzbund ist ein gemeinnütziger Verein, der seit fast 50 Jahren bundesweit die Rechte und Interessen von pflegebetroffenen Menschen vertritt. Dort werden die Mitglieder zu allen heim- und pflegerechtlichen Fragen beraten. Der Verein macht politische Lobbyarbeit für Betroffene in Form von z.B. Gesetzesanhörungen und arbeitet in Projekten auf Landes- und Bundesebene zur Stärkung der Rechte pflegebedürftiger Menschen.

Säule 3: Ausbau der pflegerischen Versorgungsstruktur

Tagespflege ist ein unverzichtbares Angebot zur Entlastung pflegender Angehöriger und zur Förderung der Selbstversorgungkompetenzen pflegebedürftiger Menschen. Beides ermöglicht Menschen mit Pflegebedarf so lang wie möglich in ihrer gewohnten und vertrauten häuslichen Umgebung zu bleiben. Die Nachfrage im städtischen Raum ist relativ hoch. In dünn besiedelten Gegenden ist die Nachfrage deutlich geringer und die Wege oft weit, so dass sich das Angebot einer solitären Tagespflege aus wirtschaftlichen Gründen oft nicht tragfähig gestalten lässt.
Welche Konzepte und Strukturvoraussetzungen braucht es, um auch in solchen Regionen Tagespflege anbieten zu können?
Beide Foren können getrennt voneinander besucht werden.

Forum 3.1

Im Forum 3.1. stellen wir Ihnen drei Versorgungsmodelle vor.

Forum 3.2

Im Forum 3.2. möchten wir mit Ihnen anhand der vorgestellten Modelle erörtern, welche Konzepte (Einrichtungskonzept/Pflegekonzept) es bräuchte, um die Modelle erfolgreich umsetzen zu können.
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Referent:innen

  • Markus Mühe, MSGIV
  • Sabrina Weiss, Landesbeauftragte, bpa
  • Antje Baselau, Geschäftsführerin, Alzheimer-Gesellschaft Brandenburg e.V. Selbsthilfe Demenz
  • Anja Bade, Referentin für alltagsunterstützende Angebote (AuA), Fachstelle Altern und Pflege im Quartier im Land Brandenburg (FAPIQ)

Säule 4 - Fachkräftesicherung

Forum 4 - Attraktive Ausbildung und Beschäftigung in der Pflege durch Qualifikationsmix

Wie gelingt Fachkräftesicherung durch einen gezielten Einsatz von professionell Pflegenden auf unterschiedlichen Kompetenzniveaus und welche Rolle spielt hierbei die Integration von ausländischen Fachkräften oder Ausbildungsinteressierten?
Das Forum soll die Möglichkeiten und Auswirkungen dieses Ansatzes erläutern und die Gelegenheit der Diskussion bieten.
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Referent:innen

  • Dr. Carsten Kampe, Wirtschaftsförderung Berlin-Brandenburg
  • Anne Maria Lehmkuhl, MSGIV
  • Marco Ullmann, MSGIV
  • Andrea Mokros, LAVG