Andreas Kaczynski ist seit 2005 im Vorstand des Paritätischen, Landesverband Brandenburg e.V. tätig. Er war beteiligt an der Gründung der Qualitätsgemeinschaft Pflege, in der er lange als Vorstand agierte. Aktuell ist er Vorsitzender des Brandenburger Landespflegeausschusses. Die Entwicklung der Brandenburger Pflegelandschaft ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt und Anliegen seiner verbandlichen Arbeit.
Andreas Kaczynski, Vorstand der Paritätische, Landesverband Brandenburg
Ausblick auf die Zukunft - Pflegepolitik nach der Landtageswahl
Britta Müller wurde am 11. Dezember 2024 von Ministerpräsident Dietmar Woidke ernannt und anschließend im Landtag vereidigt. Britta Müller ist parteilos und wurde für dieses Amt von der Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht - Vernunft und Gerechtigkeit“ (BSW) nominiert.
Britta Müller, Sozial- und Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg
Modellregion Lausitz
Mit Blick auf dem demografischen Wandel, den Anstieg von pflegebedürftigen Personen, digitalen Innovationen sowie auf komplizierte Strukturen der pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung macht sich der Zusammenschluss von insgesamt vier Landkreisen Südbrandenburgs und der kreisfreien Stadt Cottbus/Chóśebuz auf dem Weg, diese Herausforderungen auf interkommunaler Ebene zu begegnen. Mit starken Partnern an der Seite, wie die MUL-CT, die Pflegestützpunkte, die LIGA u.a. regionale Pflegenetzwerke werden gemeinsame Planungsprozesse entwickelt, Versorgungsbedarfe ermittelt und die entsprechenden Handlungsstrategien davon abgeleitet. Unter dem Motto „Pflege. Gemeinsam. Wir arbeiten daran.“ ist der Erhalt einer zukunftssicheren Pflege in der Lausitz das oberste Ziel des Pflegebundes.
Teil 1: Maren Dieckmann, Fachbereichsleitung Soziales, Stadt Cottbus & Vertreter der Landkreise: Moderne Daseinsvorsorge am Beispiel des Pflegebundes Lausitz
Teil 2: Holger Thomas | Leitung Kommunikationsbegleitung MUL-CT im Strukturwandel/Modellregion Lausitz: Vorstellung der Modellregion Gesundheit
Das Gesundheits- und Pflegewesen in der demografischen Transformation | Ohne professionelle Pflege und das soziale Umfeld geht es nicht
Thorsten Kohl | Geschäftsführung Paritätische Gesellschaft für Pflege, Gesundheit und Sozialdienste, gemeinnützige GmbH
Pflegekraftmangel und die zivile Gesellschaft
Im Vortrag geht es um kreative Lösungswege aus dem Dilemma des Pflegekraftmangels mittels Integration der zivilen Gesellschaft in die tägliche Pflege. Hierbei wird insbesondere auf Studien über innovative Konzepte zur Versorgung von Menschen mit Demenz eingegangen (z.B. "Dementia Villages"). Die Bewältigung des Pflegekraftmangels ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die alle betrifft, nicht nur die fachlich und politisch Verantwortlichen. In Italien ist der Notstand ebenfalls sehr groß, die Suche nach geeigneten Konzepten ist über die Grenzen Deutschlands essenziell und verlangt Alternativen, welche losgelöst von starren Strukturen einsetzbar sind.
Prof. Dr. Giancarlo Martinelli | Anthropologischer Soziologe, Universität Bologna
Vorträge und Referent:innen am Dienstag, 11.11.2025