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Vernetzt. Gemeinsam. Vor Ort. - Zukunft der Pflege- und Gesundheitsversorgung in Brandenburg

Programm am 04.11.2026 im Detail

Tagungsort: Mercure Hotel, Potsdam

Hotel Mercure, Lange Brücke, 14467 Potsdam

09.30 Uhr: Eröffnung

Andreas Kaczynski, Vorsitzender Landespflegeausschuss Brandenburg

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(Foto: Catrin Wolf)

Ausblick auf die aktuelle Pflegepolitik des Landes

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Dr. Johannes Wagner, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Land Brandenburg

„Pflege der Zukunft – Ziele und Wege“

(Foto: Land Brandenburg)

Pflege ist, was die Pflegeversicherung bezahlt. Oder?

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Johannes Wünscher, Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe Bundesverband

Das Verständnis professioneller Pflege wird in Deutschland häufig auf die vergütbaren Leistungen der Pflegeversicherung verkürzt. Pflege umfasst jedoch weit mehr: Gesundheitsförderung, Prävention, Rehabilitation sowie die ganzheitliche Versorgung und Begleitung von Menschen mit Pflegebedarf und ihrem Bezugssystem. Das Einstiegsreferat lädt dazu ein, dieses verkürzte Bild kritisch zu hinterfragen und den fachlichen sowie gesellschaftlichen Beitrag professioneller Pflege umfassender zu betrachten.

Weniger Fürsorge - mehr Empowerment. Altenpflege im Umbruch

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Lutz Karnauchow und Dr. Petra Thees, Domino Coaching Stiftung

Kurzbeschreibung:
• von der Versorgungspflege zur Rehapflege
• alte und neue Rollenbilder
• Kompetenzgewinne, Sinnstiftung und Motivation
• Win-win für alle

(Foto: Domino Coaching Stiftung)

Kooperation in der Versorgung: Ärztliche Versorgung und Pflege zwischen Rollenklärung und Kompetenzmix

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Dr. med. Patricia Hänel, Ärztin und Prozessberaterin

Interprofessionelle Versorgung fußt auf einer wertschätzenden und kompetenzenbasierten Kooperation der Berufsgruppen mit eindeutiger Verteilung von Rollen, Aufgaben und Verantwortungen. Die Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ärzteschaft ist ein zentrales Element in vielen interprofessionellen Teams. Der Vortrag beschreibt die Herausforderungen in der Rollenabgrenzung vor dem Hintergrund von Delegation vs. Substitution, Finanzierung und Methoden zur Umsetzung von Interprofessionalität.

12.30 Uhr bis 13.30 Uhr: Mittagspause

Forum 1: ErwiN – Regionale Versorgungssicherung trotz Ärztemangel – Pflege kann mehr!

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Dr. Carsten Jäger & Marit Weber & Dirk Becker| Jäger Gesundheitsmanagement – JGM GmbH

Berufserfahrene Pflegefachpersonen wurden über 6 Monate Vollzeitausbildung an einer medizinischen Fakultät zur selbständigen Ausübung heilkundlicher (ärztlicher) Tätigkeiten qualifiziert und anschließend staatlich geprüft. Im Rahmen des Projekts „ErwiN“ wurden danach insgesamt 9 speziell qualifizierte Pflegefachpersonen in 4 Regionen in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg eingesetzt und in enger Abstimmung mit Haus- und Fachärzten der regionalen Ärztenetze mit der eigenverantwortlichen Patientenversorgung beauftragt. Insgesamt wurden so bereits mehr als 1.200 Patienten versorgt.

Forum 2: Einblicke in die Praxis des domino-coaching™

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Lutz Karnauchow & Dr. Petra Thees | Domino Coaching Stiftung

Domino-coaching ™ besteht zu je 50 Prozent aus Motivationspsychologie und Bewegungstraining. Der Erfolg entscheidet sich in der Beziehungsarbeit zwischen Coach und Patient. Wertschätzung und die Beherrschung von Kommunikationstechniken sind essentiell für das Gelingen des Reha-Prozesses. Besonders deutlich zeigt sich diese Zielerreichung, wenn Patienten aus dem Pflegeheim wieder ausziehen. Weiterbildung und Supervision befördern die Qualität des Coachings.

Moderation: 
Jennifer Bach, 
Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt des Landes Brandenburg

Fotos: Land Brandenburg (Frau Bach); Domino Coaching Stiftung ( Frau Dr. Thees und Herr Karnauchow)

Forum 3: Vom Konzept zur Praxis: Interprofessionelle Primärversorgung gemeinsam gestalten

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Andrea Müller-Roigk & Stefanie Schiemenz | Medizinische Universität Lausitz–Carl Thiem

Der Workshop gibt mit zwei Impulsen einen Einblick in die konzeptionelle Entwicklung von
Primärversorgungszentren am Beispiel der Modellregion Gesundheit Lausitz. Sowie die Rolle der Gesundheitsfachberufe in der interprofessionellen Primärversorgung. Im Mittelpunkt steht die Frage, was ein Primärversorgungszentrum braucht, damit eine interprofessionelle und wohnortnahe Versorgung gelingt. Anschließend bearbeiten die Teilnehmenden diese Fragestellung in zwei Gruppen aus unterschiedlichen Perspektiven: Strukturen und
Zusammenarbeit sowie Aufgaben und Kompetenzen der Gesundheitsfachberufe. Die Ergebnisse werden im Plenum zusammengeführt und gemeinsam reflektiert. Ziel des Workshops ist es, einen Impuls zur Weiterentwicklung einer interprofessionellen
sowie vernetzten, Gesundheitsversorgung in Brandenburg zu geben.

Forum 4: SEELE – Palliativmedizinische Tagesklinik – Selbstständigkeit und Lebensqualität

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Dr. med. Katrin Ziemann | Alexianer St. Josef Potsdam GmbH

Seit 4/2025 werden im G-BA Innovationsfondsprojekt SEELE Palliativpatient:innen an drei Standorten in Brandenburg behandelt. SEELE schließt dabei als neue Versorgungsform eine Lücke zwischen dem ambulanten und stationären Sektor. Das Projekt zeichnet sich durch eine besonders enge Zusammenarbeit der einzelnen Berufsgruppen aus, hierfür wurden organisatorische und inhaltliche Konzepte entwickelt. Neben der Vorstellung des Projektes durch die ärztliche Projektleitung sowie die Pflegekraft und die Koordinatorin des Projektes bleibt viel Zeit für Austausch und Diskussion. Wie können die nötigen Kompetenzen zur interprofessoralen Zusammenarbeit erworben und gefestigt werden? Was gelten für Besonderheiten in der Palliativmedizin? Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Beteiligt am Forum:
Bettina Jacob | Projektkoordination
Anna Nickel | Pflegekraft 

(Foto:Göran Gnaudschun)

Forum 5: Sozialstation 2.0 – die Zukunft der ambulanten Pflege sichern

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Claudia Pohl | AWO Bundesverband & Juliane Poerschke | AWO Bezirksverband Potsdam e.V.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und den damit einhergehenden Herausforderungen braucht es neue und sichere Strukturen für eine qualitative ambulante Versorgung. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) hat entsprechend dieser Bedarfe ein Konzept zur Weiterentwicklung der ambulanten Pflege – die Sozialstation 2.0 – erarbeitet. Das Konzept beschreibt ein Modell, dass eine wohnortnahe, bedarfsgerechte und koordinierte häusliche Pflege sicherstellen und dabei auf innovative Ansätze zurückgreift.
In diesem Forum möchten wir Ihnen gerne das Konzept der Sozialstation 2.0 vorstellen. 

Wie kann die ambulante Pflege in Zukunft gesichert werden? Welche Rolle spielen dabei die regionale Verankerung, ein erweitertes Aufgabenprofil und Zusammenarbeit verschiedener Akteure? Lassen Sie uns gemeinsam zu diesen Fragen und dem innovativen Konzept der Sozialstation 2.0 in den Austausch gehen.

15.45 Uhr: Pflegetalk

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"Vom Zuständigkeitsdenken zur Zusammenarbeit, wieviel Kooperation braucht Pflege?"

Johannes Wünscher | DBfK
Dr. med. Patricia Hänel | Ärztin
Lutz Karnauchow | Domino Coaching Stiftung
Chris Behrens | Landespflegeausschuss Brandenburg
Claudia Gratz | Pflege in Not Brandenburg
Simone Leske | Private Pflegeeinrichtungen Simone Leske GmbH

Moderation:
Christof Düro

(Foto: Theresa Lutz-Weicken)

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Das komplette Programm zum Ausdrucken

Das Programm zum Download ist in Kürze hier zu finden.