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Zukunftsfeste Pflege - Haltungswandel in der professionellen und nicht professionellen Pflege

Donnerstag 14.11.2024 - Digitalforen im Detail

Digitalforum 1.1 : Rehabilitative Langzeitpflege: Erprobte Methode und Motor für einen Paradigmenwechsel hin zur zukunftsfähigen Pflege

Rehabilitative Langzeitpflege: Erprobte Methode und Motor für einen Paradigmenwechsel hin zur zukunftsfähigen Pflege

Der langjährige, geschäftsführende Pflegedienstleiter der Ev. Altenhilfe Mülheim an der Ruhr gGmbH, Oskar Dierbach, erläutert in diesem Forum das von ihm entwickelte und erprobte Modell der rehabilitativen Altenpflege. Dabei stehen die verschiedenen Voraussetzungen für diese Form der Pflege, die Methodik und Wirtschaftlichkeit sowie die Auswirkungen auf die Pflegelandschaft in Deutschland im Mittelpunkt. An Fallbeispielen sollen Bedeutung und Umsetzung der interprofessionellen Zusammenarbeit, der Klientenzentrierung, der Perspektive der sozialen Gesundheit sowie die besondere Rolle der Pflegefachkräfte erläutert werden. Zur Präsentation des Pflegemodells gehören ebenso die Darstellung der Wirtschaftlichkeit sowie der Auswirkungen auf die künftige Attraktivität der Pflegeberufe.
Der Referent freut sich sehr auf den kollegialen Austausch mit Pflegedienstleitungen, Einrichtungsleitungen, Pflegekräften, Therapeuten, Medizinern und Politik anhand praktischer Umsetzungsfragen.
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Referent:innen

Antje Ahlbrecht, Mitarbeiterin Projekt „Reha in Pflege“
Oskar Dierbach, Entwicklung und Leitung Projekt „Reha in Pflege“

Digitalforum 2.1 : Community Health Nursing – Ein Zukunftskonzept für die Gesundheitsversorgung

Digitalforum 2.1 : Community Health Nursing – Ein Zukunftskonzept für die Gesundheitsversorgung

Community Health Nursing – was ist das?
Was kann das Konzept besser als die derzeitigen Versorgungsstrukturen? Wo arbeiten Gemeindegesundheitspfleger:innen?

Seitdem im Sommer 2023 die ersten Absolvent:innen als Community Health Nurses aus den Hochschulen kamen hat sich in der Versorgungslandschaft in Brandenburg schon einiges getan, um dieses innovative Versorgungskonzept in die Praxis umzusetzen. Der Blick auf die demografische Entwicklung und Prognose ermöglicht mitunter auch einen Blick über den eigenen Tellerrand. Die Idee ist einfach: Die Community Health Nurse ist die erste Ansprechperson im direkten Umfeld der Patientinnen und Patienten. Sie kann beraten, behandeln und diagnostizieren und ihr Blick ist dabei kein medizinischer, sondern bezieht die Ressourcen und das soziale Umfeld in die Maßnahmen mit ein. Wenn es notwendig ist bezieht die Community Health Nurse eine Ärztin oder einen Arzt mit ein und arbeitet mit den Kolleg:innen anderer Gesundheitsberufe kollegial zusammen.
Gemeinsam werden wir Aufgabenbereiche und Einsatzmöglichkeiten von Community Health Nurses in Brandenburg anschauen und weitere Ideen der zukunftsorientierten Gesundheitsversorgung besprechen.
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Referent:innen

Johannes Wünscher, Vorstand DBfK Nordost
Heike Prestin, Geschäftsführung DBfK Nordost

Digitalforum 3.1 : Eine ressourcenorientierte Haltung im Team entwickeln

Digitalforum 3.1 : Eine ressourcenorientierte Haltung im Team entwickeln

Egal ob Menschen mit Demenz zu Hause oder in stationären Pflegeeinrichtungen gepflegt und unterstützt werden, ein entscheidender Faktor des Gelingens ist immer die Orientierung an den Ressourcen der Menschen. Herausfordernde Verhaltensweisen (z.B. Aggressivität, Schreien, Herumwandern oder auch Apathie und Rückzug), denen sich Pflegende in stationären Einrichtungen häufig gegenübersehen, versuchen sie so gut es geht, zu bewältigen. Was beim Umgang mit dem herausfordernden Verhalten hilft und was es möglicherweise verstärkt, wird oft nicht im Team ausgetauscht.
LAFIM macht sich auf den Weg, in Ihren Einrichtungen die Arbeit mit Menschen mit Demenz konsequent ressourcenorientiert umzugestalten. Zur methodischen Unterstützung werden in den Einrichtungen Fallbesprechungen zum Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen eingeführt. Sie unterstützen dabei den Prozess, eine gemeinsame Haltung zu entwickeln, dabei die Perspektive aller in der Pflegeeinrichtung aktiven Berufsgruppen zur berücksichtigen und Angehörige mit einzubeziehen.
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Referent:innen

Sonja Köpf, Kompetenzzentrum Demenz für das Land Brandenburg
Thomas Streit, LAFIM – Diakonie für Menschen im Alter gGmbH

Digitalforum 4.1 : Interdisziplinäre Zusammenarbeit – wichtiger denn je

Digitalforum 4.1 : Interdisziplinäre Zusammenarbeit – wichtiger denn je

Die vielfältigen Veränderungen in unserer Gesellschaft wie Fachkraftmangel, demografischer Wandel oder Kostendruck haben Einfluss auf die Strukturen der Versorgungssysteme des Gesundheitswesens und machen Veränderungen in der Pflege unabdingbar. Orientiert an einem präventiv- und rehabilitativ ausgerichtetem Pflegeverständnis stellt die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedensten Akteure eine wesentliche Säule in der pflegerischen und gesundheitlichen Versorgung dar. Dies führt nicht nur zu einer besseren, gesundheitsfördernden Versorgung der Bewohnenden, sondern auch zu einem effektiven qualifikations- und kompetenzgerechten Einsatz bei engen personellen Ressourcen.

Ein Beispiel interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Hausarzt und einer vollstationären Pflegeeinrichtung wird vorgestellt. Darüber hinaus soll das Forum den Raum bieten, Chancen und Herausfordern gemeinsam zu besprechen, eigene Erfahrungen einzubringen und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Blick auf die neuen Rahmenbedingungen des § 113 c SGB XI – bedarfsgerechter Personalmix - zu betrachten
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Referent:innen

Sabrina Weiss, bpa, Leitung Landesgeschäftsstelle
Melanie Gerson, Deutschen Seniorenstift Gesellschaft, Einrichtungsleitung

Das komplette Programm zum Ausdrucken