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Zukunftsfeste Pflege - Haltungswandel in der professionellen und nicht professionellen Pflege

Mittwoch 13. November 2024 - Foren im Detail

Forum 1: Pflege vor Ort – das Zusammenwirken von Kommune, Wohlfahrt und Zivilgesellschaft für ein besseres Leben für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen

Forum 1: Pflege vor Ort – das Zusammenwirken von Kommune, Wohlfahrt und Zivilgesellschaft für ein besseres Leben für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen

Drei Jahre „Pflege vor Ort“ in Brandenburg“ – was hat sich für die Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen verändert? In dem Forum sollen Maßnahmen der Gemeinden und Ämtern vorgestellt werden, die konkrete Angebote vor Ort geschaffen haben, die das Leben verbessern und die Situation von Menschen, die in der Häuslichkeit gepflegt werden, erleichtern. Im Mittelpunkt stehen dabei Projekte, wo im Rahmen von Pflege vor Ort zivilgesellschaftliches Engagement initiiert wurde, z.B. durch den Aufbau von Kreisen von Helfenden. Es soll anhand von konkreten Beispielen beleuchtet werden, wie vor Ort am besten die Kommune, die Verbände der Wohlfahrt und an Engagement Interessierte zusammenwirken können.
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Referent:innen

Katharina Wiegmann, Fachstelle Altern und Pflege im Quartier (FAPIQ)

Forum 2: Innovatives Versorgungsmanagement als Dreiklang aus Prävention, Rehabilitation und Pflege

Forum 2: Innovatives Versorgungsmanagement als Dreiklang aus Prävention, Rehabilitation

Die pflegerische Versorgung auch in Brandenburg fußt auf einem funktionierenden familialen Pflegesetting, dass alle Facetten präventiver und rehabilitativer Maßnahmen einbezieht, um einen längstmöglichen Verbleib im häuslichen Umfeld der Pflegebedürftigen zu ermöglichen.

Im Forums wird das Zusammenwirken von Prävention und Rehabilitation auch im vorpflegerischen Bereich vorgestellt. Es bietet die Möglichkeit, Handlungsansätze von MD und Pflegekassen nachzuvollziehen, um dieses Leistungsspektrum zu. Außerdem soll erarbeitet werden, wie von Pflege Betroffene die Chancen von präventiven und rehabilitativen Ansätzen besser für sich und ihre Situation nutzen können.
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Referent:innen

Chris Behrens, AOK Nordost

Forum 3: Pflegestrukturen weiter denken - ohne Angehörige und Nachbarn geht es nicht!

Forum 3: Pflegestrukturen weiter denken - ohne Angehörige und Nachbarn geht es nicht!

Der Bedarf an pflegerischen Leistungen steigt stetig und das vor dem Hintergrund der abnehmenden personellen Ressourcen in der professionellen Pflege. Neben einer engeren Vernetzung professioneller Hilfen und einem Ausbau präventiver und rehabilitativer Angebote ist eine noch stärkere Einbindung des „sozialen Umfelds“ in Betreuungs- und Pflegeprozesse eine der Antworten auf den Pflegekraftmangel. In diesem Zusammenhang sind zivilgesellschaftlich gestützte ambulante und stationäre Versorgungsettings zu prüfen, zu fördern und zu stärken.
In diesem Forum möchten wir mit Ihnen aus der Perspektive der Wissenschaft, der Politik, der Kommunen, der Seniorenvertretung, der Freiwilligenagenturen und Pflegeeinrichtungen diskutieren, wie es gelingen kann das soziale Umfeld von Pflegebedürftigen im Sinne „nachbarschaftlicher Hilfe“ für Betreuungs-, aber auch Pflegeleistungen zu gewinnen. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam nach Lösungsansätzen suchen, die es zum einen „Laienkräften“ ermöglicht qualitätsgesichert Pflege- und Betreuungsleistungen zu erbringen und zum anderen, wie dies durch die Kommunen und professionellen Leistungserbringer unterstützt und begleitet werden könnte. In diesem Kontext sind u.a. berufs- und bildungspolitische, zivilrechtliche, arbeitsrechtliche, sozialleistungsrechtliche und leistungsrechtliche Fragestellungen in den Blick zu nehmen und sind damit Teil der Diskussion.
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Forenverantwortlich

Juliane Poerschke| Gemeinsame Landesarbeitsgemeinschaft der AWO Brandenburg e.V.
Matthias Teut| Der Paritätische, Landesverband Brandenburg e.V.

Forum 4: Ausbildung, Gewinnung und Bindung qualifizierten Personals – Wo liegen die Handlungsansätze und Ressourcen der professionellen Pflege?

Forum 4: Ausbildung, Gewinnung und Bindung qualifizierten Personals – Wo liegen die Handlungsansätze und Ressourcen der professionellen Pflege?

In Forum 4 soll die relevanten Handlungsfelder und Möglichkeiten der professionellen Pflege diskutiert werden:

• Welche Handlungsfelder sind in den Blick zu nehmen, um die Arbeit in der Pflege im Interesse einer nachhaltigen Mitarbeiterbindung effizient zu organisieren?
• Wie kann es gelingen, Kompetenzen und Fähigkeiten innerhalb und außerhalb des Betriebes zu erschließen und daraus eine nachhaltige Teamentwicklung und Arbeitsorganisation zu gestalten?
• Welche Rolle können hierbei Kompetenzen und Erfahrungen ausländischer, sowie akademischer Pflegefachkräfte spielen.
• Wie gelingt es, Karrierewege im Betrieb zu erschließen und sichtbar zu machen.

Es soll dabei auch erörtert werden, welche Akteure in welcher Form Unterstützung leisten können und welche Rolle dem Land zukommt. Ziel ist es, Ideen zu skizzieren, um die bestehenden Ansätze des Paktes für Pflege zur Gestaltung attraktiver Ausbildungs- und Beschäftigungsbedingungen zu verstetigen, ggf. weiterzuentwickeln und so zu einer zukunftsfesten pflegerischen Versorgung  beizutragen.
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Referent:innen

Anne Maria Lehmkuhl  Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, Leiterin des Referates „Pflege- und Soziale Berufe (Fachkräftesicherung in der Pflege)“

Marco Ullmann, Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, Referent im Referat „Pflege- und Soziale Berufe (Fachkräftesicherung in der Pflege)“

Forum 5: Kommunen demenzsensibel gestalten

Forum 5 : Kommunen demenzsensibel gestalten

Zeitgleich zum Pakt für Pflege wurde auch die Nationale Demenzstrategie auf Bundesebene verabschiedet. Ziel ist die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren Angehörige zu verbessern. Allen Handlungsfeldern gemein ist, dass der Sozialraum der Menschen stärker in den Fokus rücken soll, denn das vertraute Umfeld trägt sehr dazu bei, den Krankheitsverlauf zu stabilisieren. In Brandenburg ist - befördert durch den Pakt für Pflege -schon vieles auf den Weg gebracht, was Ämter, Städte und Gemeinden dabei unterstützen kann, den Sozialraum demenzsensibel zu gestalten.
Aber auch das Versorgungssystem muss sich darauf einstellen, die Sozialräume mit zu denken, soziales Engagement zu fördern und auf inklusive Lösungen zu setzen.  Letztendlich geht es darum, das Versprechen des Pakts für Pflege „die Pflege der Zukunft ist eine Pflege im Quartier“ auch für Menschen mit Demenz und deren Angehörige einzulösen.
Im Forum lernen Sie sozialraumorientierte Aktivitäten zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen in Brandenburg kennen. Was hilft dabei, die Selbsthilfepotenziale zu stärken und zu einem teilhabeorientierten Leben beizutragen?
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Referent:innen

Sonja Köpf,  Kompetenzzentrum Demenz für das Land Brandenburg

Das komplette Programm zum Ausdrucken