Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege Brandenburg
Arbeiterwohlfahrt Landesverband Brandenburg Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Paritätischer Wohlfahrtsverband Brandenburg Caritasverband für das Erzbistum Berlin
Deutsches Rotes Kreuz - Landesverband Brandenburg Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

27.11.2015 17:19

Generalistik wird auf den Weg gebracht

Berlin. Am heutigen Freitag haben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig den Referentenentwurf zum neuen Pflegeberufsgesetz präsentiert, womit die damit verbundene generalistische Pflegeausbildung auf „solide Füße" gestellt werde und für einen „enormen Motivationsschub" sorge, so der Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), Andreas Westerfellhaus. Allerdings dürfen bei den Zugangsvoraussetzungen keine Kompromisse eingegangen werden: „Die Qualität darf nicht der Quantität geopfert werden", mahnt er. „Das fängt an bei den Zugangsvoraussetzungen und hört bei der Frage, wie Lehrende qualifiziert sein müssen, nicht auf. Sowohl im bisherigen Alten- wie auch im Krankenpflegegesetz gibt es hier Modernisierungsbedarf", untermauert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK).

In Deutschland habe es noch nie so viele Pflege-Azubis wie heute gegeben. „Das ist zugleich eine Verpflichtung, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Pflegekräfte ihren Beruf gerne und dauerhaft ausüben. Pflegefachfrauen und –männer bekommen künftig mehr Chancen, sich beruflich weiterzuentwickeln. Das nutzt allen: den Pflegekräften wie den Pflegebedürftigen", teilt Gröhe mit. „Mit dem Vorliegen des Referentenentwurfs ist nun eine zentrale Hürde auf dem Weg zu einer besseren und zukunftsträchtigen Pflegebildung genommen – weitere Aufgaben liegen vor uns", sagt Carsten Drude, Vorsitzender des Bundesverbands Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe (BLGS) und begrüßt somit ebenfalls den Referententwurf.