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15.03.2016 19:09

Huml stellt erste Ergebnisse von Demenz Survey vor

Kronach. Ein erstes Ergebnis des Bayerischen Demenz Surveys ist der bestehende Mangel an Unterstützung für pflegende Angehörige bei der häuslichen Versorgung . Am vergangenen Freitag stellte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml eine Bilanz des Langzeit-Forschungsprojekts in Kronach vor, welches bisher rund 300 Interviews mit an Demenz Erkrankten und ihren Angehörigen geführt hat. Aktuelle Analysen zeigten auf, „dass eine frühzeitige Diagnose für die Verbesserung der Versorgungssituation und damit der Lebensqualität Betroffener und ihrer Angehörigen ausschlaggebend ist", so Huml.

Erfasst wurden in den Gesprächen unter anderem Daten zum Krankheitsverlauf, dem Versorgungs- und Pflegeaufwand und der Belastung für die pflegenden Angehörigen. Unterstützt wird das Demenz Survey vom bayrischen Gesundheitsministerium mit rund 560.000 Euro bis Ende 2017 und erhält von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wissenschaftliche Betreuung.