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14.03.2016 18:39

Verdi präsentiert "Ausbildungsreport Pflegeberufe 2015"

Berlin. Die Gewerkschaft Verdi veröffentlicht die Ergebnisse des „Ausbildungsreports Pflegeberufe 2015“, der herauskristallisiert, dass Auszubildende in der Pflege häufig über Unzufriedenheit klagen. Etwa die Hälfte derer, die in der Altenpflege lernen, leiden unter den kurzfristigen und ungeplanten Versetzungen zur Kompensation von Personalmangel. 60 Prozent, der 3.500 Befragten, bemängelten die geringe Zeit der Praxisleiter für ihre Schützlinge. Zu großer Zeitdruck ist ein ebenso starker Faktor für Frustration.

„Wer will, dass junge Menschen mit Freude in ihrem Beruf bleiben, muss unverzüglich handeln", appelliert Sylvia Bühler, Mitglied des Verdi-Bundesvorstands. Bei hohem Zeitdruck und extremer Arbeitsverdichtung bleibe eine gute Ausbildung „auf der Strecke". Der Gesetzgeber müsse die erforderliche Mindestpersonalausstattung verbindlich regeln, um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern und sich auf die Qualität der praktischen Pflegeausbildung fokussieren.