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08.02.2018 15:22

Zwiespältiges Echo auf Koalitionsvertrag

Berlin. Die Veröffentlichung des Koalitionsvertragsentwurfs von SPD und CDU für die Neuauflage der großen Koalition hat ein geteiltes Echo hervorgerufen. So begrüßte verdi-Vorstand Sylvia Bühler die Ankündigung der flächendeckenden Anwendung von Tarifverträgen in der Altenpflege. Allerdings sei das geplante Sofortprogramm zur Schaffung 8.000 zusätzlicher Stellen "deutlich ausbaufähig".

Der DBfK äußerte deutliche Kritik an den Verhandlungsergebnissen. Gezielte Aktivitäten zur Bekämpfung des Fachkräftemangels seien lediglich vage Andeutungen bzw. Rezepte, die bereits in der Vergangenheit gescheitert seien.

Die künftigen Koalitionspartner verteidigten ihre Vereinbarungen. Der neue Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages, Erwin Rüddel (CDU) sieht die Pflegenden als Gewinner der Koalitionsverhandlungen. Unter anderem lobte er die Stärkung der ambulanten Pflege in den ländlichen Räumen durch eine verbesserte Honorierung der Anfahrtszeiten sowie die Stärkung von Aus- und Weiterbildung.